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Newsletter 11/2007

Ausländische Existenzgründer

Ausländische Staatsbürger betätigen sich rege als Unternehmensgründer in Deutschland. Im vergangenen Jahr lagen dabei die Polen mit Abstand an der ersten Stelle. Fast 8 % aller (inländischen und ausländischen) Neugründungen entfielen auf Personen aus dem östlichen Nachbarland – und dass, obgleich Bürger mit polnischem Pass in Deutschland nur 0,4 % der Bevölkerung ausmachen. Insbesondere das Handwerk zieht polnische Firmengründer an. Ein wesentlicher Grund für die polnische Gründerwelle dürfte in der Abschottung des deutschen Arbeitsmarktes zu finden sein. Dadurch, dass Deutschland (im Gegensatz zu manch anderen EU-15-Staaten) den Zuzug von Arbeitskräften aus den neuen Mitgliedstaaten der EU noch immer stark reglementiert, wählen viele Polen den Schritt in die Selbstständigkeit. Demzufolge rangierten sie auch klar vor den türkischen Existenzgründern. Allerdings befinden sich unter den 17.400 Neuunternehmern türkischer Herkunft nicht jene, die inzwischen einen deutschen Pass haben.

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