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Newsletter 11/2007

Weltwirtschaftsbericht des IWF

In seiner neuen Ausgabe des Weltwirtschaftsberichts weist der Internationalen Währungsfonds (IWF) darauf hin, dass die meisten Menschen in der Welt heutzutage besser als noch vor zwei Jahrzehnten leben, die Ungleichheit in der Einkommensverteilung in vielen Ländern und Regionen allerdings zugenommen habe. Der Einkommenszuwachs sei auch der ärmsten Bevölkerungsschicht zugute gekommen, wird ausdrücklich betont. Ihnen gehe es besser als früher, wenngleich die Einkommen der verhältnismäßig Wohlhabenden noch schneller gestiegen seien. Gründe für die zunehmende Ungleichverteilung gibt es mehrere, an erster Stelle der technische Fortschritt. Er mache die Arbeit gut ausgebildeter Fachkräfte wertvoller, was sich dann wiederum auch in deren Löhnen und Gehältern niederschlage. Eine ähnliche Konsequenz zeitige der Anstieg ausländischer Direktinvestitionen; auch hier steige der Wert gut qualifizierter Arbeitskräfte. Menschen mit einem geringen Qualifikationsgrad hingegen würden meist nicht von den ausländischen Unternehmen beschäftigt. Um die Gewinne der Globalisierung gleichmäßiger zu verteilen, setzt sich der IWF insbesondere für eine Verbesserung der Aus- und Fortbildungsmaßnahmen ein.

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