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Newsletter 12/2007

Vermögensstudie des DIW

Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) über die Vermögensverteilung in Deutschland verfügen rund zwei Drittel der hiesigen Bevölkerung über kein oder nur ein sehr geringes Nettovermögen. Zwar betrage das individuelle Nettovermögen rund 81.000 Euro pro Kopf. Der mittlere Wert allerdings, also jener Wert, der die reichere und die ärmere Hälfte der Bevölkerung trennt, liege bei etwa 15.000 Euro. Demzufolge würden mehr als zwei Drittel der Bevölkerung nur über einen Anteil am Gesamtvermögen von weniger als 10 % verfügen, wohingegen das reichste Zehntel der Bevölkerung fast zwei Drittel des gesamten Vermögens besitze. Darüber hinaus gibt es zwischen Ost und West ebenso sehr ein Gefälle wie zwischen Männern (96.000 Euro) und Frauen (67.000 Euro). Dass das Vermögen der Westdeutschen mehr als doppelt so hoch ist wie das der Ostdeutschen, hängt mit der niedrigeren Eigentumsquote und dem geringeren Verkehrswert von Immobilien in Ostdeutschland zusammen. Zu dem Vermögen der Deutschen zählen Ersparnisse, Wohneigentum, Rentenansprüche und Versicherungen, zudem Sammlungen von Kunstwerken oder Briefmarken.

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